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US-Beamte können nicht entscheiden, ob Honor wie Huawei auf die schwarze Liste gesetzt werden soll


Honor droht das gleiche Schicksal wie seiner ehemaligen Muttergesellschaft Huawei, während US-Sicherheitsbehörden darüber diskutieren, ob sie den chinesischen Smartphone-Hersteller auf eine schwarze Exportliste setzen sollen.

Laut einem Bericht von Die Wahington Post, können sich Beamte von vier US-Bundesbehörden nicht einigen, ob sie Honor in die Entity List des US-Handelsministeriums aufnehmen sollen. Die Liste verbietet den Export von US-Technologie ohne Lizenz. Wenn also Honor darauf platziert würde, wäre es Unternehmen wie Google, Qualcomm, Intel und Microsoft verboten, mit ihnen Geschäfte zu machen.

WaPo sagt, dass Beamte des Pentagon und des Energieministeriums die Aufnahme von Honor auf die schwarze Liste befürworteten, während ihre Kollegen im Handelsministerium und im Außenministerium die Idee ablehnten. Kommt kein Konsens zwischen den Agenturen zustande, könnte das Thema auf Kabinettsebene eskalieren. Sollte es dort zu einem Stillstand kommen, liegt die Entscheidung dann bei Präsident Biden.

Einige Experten glauben, dass es schwierig wäre, dasselbe Argument für die nationale Sicherheit vorzubringen, mit dem Huawei auf die schwarze Liste gesetzt wurde. Zum einen produziert oder verkauft Honor keine Telekommunikationsgeräte. Darüber hinaus verkauft das Unternehmen keine seiner Produkte in den Vereinigten Staaten.

Huawei hat Honor im November letzten Jahres an ein Konsortium von über 30 Agenten und Händlern verkauft. Die Käufer gründen dann ein neues Unternehmen namens Shenzen Zhixin New Information Technology, das zu 100 % im Besitz von Honor ist. Zum Zeitpunkt des Verkaufs sagte Huawei, dass es „keine Anteile halten oder an Geschäftsführungs- oder Entscheidungsaktivitäten des neuen Unternehmens Honor beteiligt sein wird“. Nach dem Verkauf sagte Honor, es sei nicht mehr von den US-Exportbeschränkungen für Huawei betroffen.

Wir haben die Reise von Honor als unabhängige Marke in den letzten Monaten aufmerksam verfolgt. Im Januar stellte Honor sein erstes Smartphone nach dem Verkauf durch Huawei vor. In den folgenden Monaten stellte das Unternehmen strategische Partnerschaften mit Chipherstellern wie Qualcomm, Intel, MediaTek etc. wieder her und erhielt sogar die unter Huawei verlorene Android-Lizenz zurück.

Es bleibt abzuwarten, wie sich diese ganze Situation entwickelt. Wir werden die weitere Entwicklung genau beobachten und Sie informieren, wenn sich neue Details ergeben.

Ausgewähltes Bild: das Honor Magic3 Pro+ 5G



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