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Skelette von vor 500 Jahren begrabenen Inka-Kindern mit Pockenbefall gefunden


Auf einem Friedhof aus dem 16. Jahrhundert in Peru liegen die Überreste zweier Kleinkinder, deren Skelette noch heute die verheerenden Auswirkungen der Pocken in der frühen Kolonialzeit zeigen. Der seltene Fund könnte einer neuen Studie zufolge wichtige Informationen über die frühesten Infektionskrankheiten enthalten, die mit der europäischen Kolonisierung in Zusammenhang stehen.

Jüngste archäologische Ausgrabungen in Huanchaco, einem kleinen Fischerdorf an der Nordwestküste Perus, brachten einen Friedhof zutage, der zu einer der ältesten Kolonialkirchen der Region gehörte und zwischen 1535 und 1540 von den Spaniern erbaut wurde. Die 120 Gräber, die die frühkoloniale Bevölkerung repräsentieren, spiegeln die ersten kulturellen Veränderungen des Kolonialismus um 1540 wider. In den Gräbern der Ureinwohner finden sich Schilfkreuze und von Europäern eingeführte Glasperlen.



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