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Neue britische Gesetze verlangen, dass Apple angibt, wie lange iPhones Sicherheitsupdates erhalten


Das Vereinigte Königreich setzt neue Cybersicherheitsgesetze durch, um Verbraucher und Unternehmen vor Hacking und Cyberangriffen zu schützen. Nach diesen britischen Gesetzen müssen Hersteller intelligenter Geräte wie Apple Mindestsicherheitsstandards einhalten, um mit dem Internet verbundene Geräte vor Cyberkriminellen zu schützen. Andernfalls drohen hohe Strafen.

Die als Product Security and Telecommunications Infrastructure (PSTI) Act bekannte Gesetzgebung führt eine Reihe robuster Maßnahmen und verbesserter Sicherheitsmaßnahmen ein, um es Cyberkriminellen zu erschweren, auf private Netzwerke zuzugreifen und persönliche Daten zu stehlen.

Neue britische Gesetze verlangen, dass Apple angibt, wie lange iPhones Sicherheitsupdates erhalten

Das britische Cybersicherheitsgesetz zielt speziell auf die Unzulänglichkeiten der aktuellen Sicherheitsmaßnahmen ab und schreibt die folgenden drei Änderungen vor, um der Bedrohung durch Cyberkriminalität entgegenzuwirken.

  • Gängige oder leicht zu erratende Passwörter wie „admin“ oder „12345“ werden verboten, um Schwachstellen und Hackerangriffe zu verhindern
  • Hersteller müssen Kontaktdaten veröffentlichen, damit Fehler und Probleme gemeldet und behoben werden können
  • Hersteller und Einzelhändler müssen den Verbrauchern offen legen, wie lange sie mit dem Erhalt wichtiger Sicherheitsupdates rechnen können

Diese britischen Cybersicherheitsgesetze gelten für alle Unternehmen, die im Vereinigten Königreich Telefone, Fernseher, intelligente Türklingeln und andere intelligente Geräte herstellen oder verkaufen.

Was Apple betrifft, so verlangt die neue Regelung, dass das Unternehmen überprüft, ob seine Produkte diesen erweiterten Standards entsprechen. Obwohl Apple-Geräte keine Standardkennwörter verwenden, muss das Unternehmen dies garantieren Bei allen im Vereinigten Königreich verkauften vernetzten Geräten wird den Kunden die Dauer der Sicherheitsupdates deutlich angezeigt. Zusätzlich zu diesen Anforderungen müssen die betroffenen Unternehmen ihre Kontaktkanäle für die Meldung von Sicherheitsproblemen einrichten oder verbessern.

Künftig müssen Apple-Store-Händler ihren Kunden Point-of-Sale-Details zu den Cybersicherheitsmaßnahmen zur Verfügung stellen, die für die von ihnen gekauften Geräte relevant sind. Im Falle einer Nichteinhaltung sieht das PSTI-Gesetz einige strenge Strafen und Bußgelder vor, die bis zu 10 Millionen Pfund (ca. 12,5 Millionen US-Dollar) oder 4 % des weltweiten Umsatzes des Unternehmens betragen können.

Nun, es scheint, dass dies das Jahr ist, in dem Apple einige große Änderungen an seinen Betriebssystemen, App Store-Richtlinien und so weiter vornehmen muss. Kürzlich wurden mehrere Änderungen an iOS und dem App Store vorgenommen, beispielsweise die Unterstützung für Marktplätze von Drittanbietern, und mehrere EU-exklusive Funktionen eingeführt. Jetzt hat die EU iPadOS als digitalen Gatekeeper identifiziert. Apple muss also viele Dinge überarbeiten, um eine massive Klage zu vermeiden.



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