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Mozilla und Facebook arbeiten zusammen, um private Anzeigenverfolgungstools zu entwickeln


Mozilla und Facebook
Quelle: Pocketnow

In der Vergangenheit hat Mozilla, der Entwickler des weit verbreiteten Webbrowsers Firefox, Facebook für die katastrophale Bilanz seiner Datenschutz- und Sicherheitsprobleme kritisiert. Allerdings hat sich das Blatt jetzt gewendet. Laut einem Blogbeitrag arbeiten Mozilla und Meta (früher bekannt als Facebook) jetzt zusammen, um datenschutzorientierte Tools zur Anzeigenverfolgung zu entwickeln.

Ad-Tracking war schon immer ein Thema für Facebook, seit Apple seine App-Tracking-Transparenz veröffentlicht hat. Das Unternehmen war seit der Einführung der Funktion nicht in der Lage, personalisierte Anzeigen auf iPhone-Benutzer auszurichten. Sogar Google soll an einer Lösung für datenschutzorientiertes Ad-Targeting arbeiten. Facebook gab während seines Gewinnaufrufs auch bekannt, dass es daran arbeitet, seine Anzeigeninfrastruktur wieder aufzubauen.

Es scheint, dass sich das Unternehmen dazu mit Mozilla zusammengetan hat. Mozilla schrieb in einem Blogbeitrag: „In den letzten Monaten haben wir mit einem Team von Meta (ehemals Facebook) an einem neuen Vorschlag gearbeitet, der darauf abzielt, die Konversionsmessung – oder Zuordnung – für Werbung namens Interoperable Private Attribution, oder IPA, zu ermöglichen.“

Facebook Mozilla Ad-Tracking-Technologie
Quelle: Mozilla

Die kommende Ad-Tracking-Technologie wird es Werbetreibenden ermöglichen, die Erfolgsrate ihrer Online-Anzeigen zu messen und gleichzeitig die Privatsphäre zu wahren. Die Technologie funktioniert folgendermaßen: Anstatt jeden Klick auf die Anzeige zu melden, sammelt IPA Berichte für Stapel von Ereignissen. Die Websites können dann einen „Match Key“ erstellen, auf den nur der Browser zugreifen kann, um Fingerabdrücke zu vermeiden. Die Technologie erschwert es Unternehmen und Werbetreibenden, Daten über die Interaktion mit Anzeigen zu sammeln.

Geräte- und browserübergreifende Zuordnungsoptionen in IPA ermöglichen neue und robustere Zuordnungsfunktionen bei gleichzeitiger Wahrung der Privatsphäre. Der IPA-Vorschlag zielt darauf ab, sicherzustellen, dass alle Websites von diesen Funktionen mit dem Match-Key-Konzept profitieren, das es kleineren Akteuren ermöglicht, auf die größere Reichweite von Entitäten für die geräteübergreifende Zuordnung zuzugreifen.

Interessanterweise haben weder Facebook noch Mozilla die Partnerschaft offiziell in den sozialen Medien angekündigt. Es liegt wahrscheinlich an ihrer Geschichte, aber der Post wurde von Internetnutzern entdeckt und seitdem trollen sie die beiden Unternehmen.

Schließlich sagt Mozilla auf ihrer Website, dass die Technologie noch in Arbeit ist. Es gibt kein Wort darüber, wann die Technologie verfügbar sein wird. Aber damit die Technologie funktioniert, müssen sowohl Apple als auch Google IPA in ihrem Webbrowser implementieren, was sowohl für Facebook als auch für Mozilla schwierig sein könnte. Und da Google daran arbeitet, seine eigene datenschutzorientierte Technologie zur Anzeigenverfolgung zu entwickeln, sieht es für Mozilla düster aus.

„IPA ist vielversprechend, aber noch in Arbeit. Wir verbessern es immer noch und freuen uns daher über Feedback zu dieser Idee und laden Menschen ein, sich an der Diskussion in PATCG zu beteiligen. Wir hoffen, dass dieser Beitrag dazu beitragen wird, dass die Zuordnung zur Wahrung der Privatsphäre Wirklichkeit wird .“

Quelle: Mozilla-Blog





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