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Die Inhalte der WWDC-Keynote von Apple erscheinen online und zeigen einen sehr kontrollierten Ansatz zur KI


Die zentralen Thesen

  • Bei Apples WWDC 2024 steht KI im Mittelpunkt, mit neuen Funktionen wie KI-generierten Emojis und Opt-in-Funktionen für Benutzer neuerer Geräte.
  • Apple und OpenAI arbeiten zusammen und wecken mit Ergänzungen wie Webseitenzusammenfassungen und automatischen Antworten Bedenken hinsichtlich der Cloud-basierten Verarbeitung.
  • Zu den Highlights ohne KI gehören Anpassungsoptionen für iOS 18, Effekte für die Nachrichten-App, die Funktion „iCloud-Schlüsselbund wird zur Passwort-App“ und Hintergrundbilder im Retro-Stil.


Nur noch wenige Tage bis zur WWDC, und schon wird spekuliert, was Apple während seiner jährlichen Keynote zeigen wird. Wir haben Hinweise und Ausschnitte aus verschiedenen Quellen gehört, und alle sind sich einig, dass das Unternehmen die WWDC nicht nutzen wird, um neue Hardware anzukündigen. Stattdessen wird es eher um Software, Dienste und – der Star der Show – Apples KI-Tools gehen. Jetzt sind Details darüber, was Apple während der WWDC ankündigen wird, online aufgetaucht, und obwohl die Leute KI-bezogene Ankündigungen vielleicht schon satt haben, scheint der Ansatz des Technologiegiganten eine erfrischende Abwechslung zu sein.

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Apples WWDC 2024-Inhalte erscheinen online

Apple WWDC23-Logo mit reflektierenden Farben und Regenbogenton auf schwarzem Hintergrund

Quelle: Apple


Bloomberg berichtete über alle Punkte, die Apple während der WWDC 2024 behandeln wird. Wie zu erwarten, steht hier die KI im Mittelpunkt, wobei ein neuer Dienst namens „Apple Intelligence“ als lustiges Wortspiel mit dem Akronym „AI“ debütiert. Einige der enthüllten Details haben wir bereits gehört, als wir über die Pläne des Unternehmens berichteten, KI-generierte Emojis auf iOS einzuführen; Apple möchte beispielsweise KI in alle seine Apps integrieren, dies jedoch auf eine Weise tun, die dem Endverbraucher hilft und sich nicht auf auffällige Technologien wie das Zeichnen von Bildern oder das Generieren von Videos konzentriert.

Es gab jedoch diese interessante Information:

Die neuen Funktionen werden optional sein, d. h. Apple wird die Benutzer nicht dazu zwingen, sie zu übernehmen, wenn sie das nicht wollen. Das Unternehmen wird sie auch als Betaversion positionieren. Die Verarbeitungsanforderungen der KI bedeuten, dass Benutzer ein iPhone 15 Pro oder eines der Modelle benötigen, die dieses Jahr auf den Markt kommen. Wenn sie iPads oder Macs verwenden, benötigen sie mindestens Modelle mit einem M1-Chip.


Der letzte Teil war zu erwarten. Da Apple auf Hardware-Verarbeitung abzielt, benötigt der KI-Dienst ein ausreichend leistungsstarkes Gerät, um ausgeführt zu werden. Dies ist auch bei den Copilot+-PCs von Microsoft der Fall, daher ist die Anforderung eines aktuellen Geräts nichts Besonderes. Dass Apple seine KI-Funktionen optional anbietet, dürfte jedoch für Leute, die diese Tools nicht gerne verwenden, eine große Erleichterung sein, da das Unternehmen seine Benutzer anscheinend nicht zwingen wird, KI-Tools auf ihrer Hardware laufen zu lassen, wenn sie diese nicht möchten.

Die Notizen bestätigen auch das jüngste Gerücht, dass Apple und OpenAI zusammenarbeiten. OpenAI war in den letzten Monaten ein guter Partner für Microsoft und lieferte dem Unternehmen fortschrittliche GPT-Modelle für den Copilot-Chatbot des Redmonder Giganten. Mit dieser Partnerschaft schafft Apple nun Chancengleichheit, riskiert aber, den Zorn seiner Benutzer auf sich zu ziehen, die Apples bisher unerschütterliche Haltung gegen Cloud-basierte Verarbeitung respektieren.


Wo also fügt Apple seinen Apple Intelligence-Dienst hinzu? Die Erklärung listet eine gute Auswahl an Apps auf: Webseiten-Zusammenfassung für Safari, automatische Antworten für Nachrichten, eine umfassende Überarbeitung des KI-Modells für Siri, GitHub Copilot-Integration für Xcode, automatische E-Mail-Sortierung für die Mail-App, Transkribieren von Sprachmemos, Bildbearbeitung in Fotos und die bereits erwähnten KI-generierten Emojis. Daher ist zu erwarten, dass Apple in der Keynote viel zwischen verschiedenen Apps hin- und herspringt und zeigt, was Apple Intelligence in jeder einzelnen leisten kann.

Bei der WWDC 2024 geht es jedoch nicht nur um KI

Ein iPhone lehnt an einem Mac, auf beiden wird dasselbe iMessage-Fenster angezeigt.

Sie sind immer noch kein Fan von Apples Ansatz zur KI? Keine Sorge, es gibt auch im Nicht-KI-Bereich noch viel, worauf Sie sich freuen können. Mit iOS 18 können Benutzer App-Symbole aus dem voreingestellten Raster verschieben und das Erscheinungsbild des Symbols nach ihren Wünschen anpassen. Die veraltete App „Einstellungen“ wird unter iOS, iPadOS und macOS überarbeitet, und die Nachrichten-App erhält Effekte, die ausgelöst werden, wenn Sie bestimmte Wörter senden. Der iCloud-Schlüsselbunddienst wird zur App „Passwörter“, die unter iOS 18, iPadOS 18 und macOS 15 erscheinen wird. Und es wird neue Retro-Hintergrundbilder für iOS und macOS geben, die die Systeme in die Glanzzeit von Apple zurückversetzen.


Wenn Sie mitverfolgen möchten, besuchen Sie am 10. Juni um 10 Uhr PDT die WWDC-Website, um alle Informationen zu erhalten. Und wenn Sie es nicht schaffen, werden wir im Verlauf der Veranstaltung mit Hochdruck über alles berichten, was Apple ankündigt. Bleiben Sie also dran.



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