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5 wichtige Fakten zum Sideloading von Apps auf dem iPhone nach dem iOS 17.4-Update


iOS 17.4 bringt mehrere neue Funktionen auf das iPhone, wie zum Beispiel Apple Music-ähnliche Liedtexte für Apple Podcasts, neue Emojis, Widgets, ein besseres iMessage-Sicherheitsprotokoll und mehr. Die bedeutendste Änderung ist jedoch die Einhaltung des Digital Market Act der Europäischen Union durch Apple, der es Benutzern in Europa ermöglicht, Apps aus App-Stores von Drittanbietern herunterzuladen.


Dies ist das erste Mal, dass der Cupertino-Riese das Herunterladen von Apps aus anderen Quellen als dem Apple App Store auf das iPhone erlaubt. Bevor Sie jedoch beginnen, diese neuen Funktionen auf Ihrem iPhone zu nutzen, sollten Sie einige wichtige Punkte beachten. Folgendes müssen Sie wissen:


1. Alternative App-Stores werden außerhalb der EU nicht mehr funktionieren

(Auch wenn Sie sie auf Ihrem Gerät installiert haben)

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Für diejenigen, die es vielleicht nicht wissen: Die Möglichkeit, Apps auf iPhones mit iOS 17.4 seitlich zu laden, ist nur innerhalb der EU verfügbar. Obwohl diese Funktion in das System integriert ist, hat Apple ihre Verfügbarkeit nicht auf andere Regionen wie Nordamerika und Asien ausgeweitet. Besonders hervorzuheben ist jedoch, dass App-Stores von Drittanbietern auf Ihrem Gerät nicht funktionieren, wenn Sie die EU für längere Zeit verlassen. Um Apps von außerhalb des App Stores zu installieren oder neue App-Marktplätze herunterzuladen, müssen Sie innerhalb der EU-Regionen physisch anwesend sein.


2. Apps müssen noch eine Sicherheitsüberprüfung (Notarielle Beglaubigung) durchlaufen

Indem Apple die Installation von Apps aus Quellen außerhalb des App Stores erlaubt, kann Apple die Sicherheit und den Inhalt der über alternative App Stores angebotenen Apps nicht gewährleisten. Um dieses Problem zu beheben, hat Apple in iOS 17.4 eine Sicherheitsmaßnahme namens Beglaubigung implementiert. Dadurch wird sichergestellt, dass alle Apps, unabhängig von der Plattform, über die sie vertrieben werden – App Store oder alternative Marktplätze – einer grundlegenden Sicherheitsprüfung unterzogen werden, um Malware, Viren und andere Bedrohungen zu erkennen und zu verhindern.

Während Apps aus dem App Store strengen menschlichen Überprüfungen und Sicherheitskontrollen unterzogen werden, durchlaufen Apps aus Drittanbieter-Stores für ihre Sicherheitsüberprüfung eine notarielle Beglaubigung. Apfel sagt Wenn nach der Installation festgestellt wird, dass eine iOS-App bekannte Malware enthält, wird der Start blockiert und neue Installationen werden widerrufen.

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3. Es gibt eine Kulanzfrist, bevor Drittanbieter-Apps außerhalb der EU keine Updates mehr erhalten

Um neue Apps und alternative Marktplätze herunterzuladen, müssen sich Benutzer in der EU befinden. Aber wie sieht es mit der Aktualisierung dieser Apps außerhalb der EU aus? Es scheint, dass Apple auch in dieser Hinsicht Einschränkungen verhängt. Drittanbieter-Apps erhalten keine Updates mehr, wenn sich ein Benutzer länger als 30 Tage außerhalb der EU aufhält.


Das bedeutet, dass Apple den Update-Zugriff entzieht, wenn Sie sich länger als einen Monat außerhalb der EU aufhalten, sodass Sie keine vorhandenen Apps aktualisieren können. Sie müssen in eine unterstützte EU-Region zurückkehren, um die Apps zu aktualisieren. Während 30 Tage mehr als ausreichend erscheinen, könnte diese Beschränkung für diejenigen, die die meiste Zeit außerhalb der EU verbringen, frustrierend sein.

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4. Eltern können „unsichere“ Apps aus Nicht-App-Store-Quellen blockieren

Apple gibt an, dass es den Inhalt der über alternative Marktplätze vertriebenen Apps nicht überwachen kann, zu denen anstößige Inhalte wie Hassreden, illegale Drogen oder Pornografie gehören könnten. Um diesem Problem entgegenzuwirken, bietet das Unternehmen eine Lösung an, mit der Eltern verhindern können, dass Familienmitglieder App-Marktplätze von Drittanbietern installieren.


Dies kann durch Bildschirmzeitbeschränkungen erreicht werden, indem Sie zu Inhalts- und Datenschutzbeschränkungen → App-Installationen und -Käufe gehen und „App-Marktplätze“ auf „Nicht zulassen“ ändern. Alternativ können Eltern auch eine Altersfreigabe für die Installation von Apps aus App-Stores von Drittanbietern festlegen, anstatt diese komplett zu sperren. Diese Altersbeschränkungen gelten dann auch für Nicht-App-Store-Marktplätze.

5. Entwickler können direkte App-Downloads von ihren Websites anbieten

Während Apple in der EU nur App-Stores von Drittanbietern eröffnet hat, gab das Unternehmen kürzlich bekannt, dass es Entwicklern erlauben wird, Apps direkt über ihre Websites anzubieten. Um hierfür berechtigt zu sein, müssen Entwickler jedoch strengere Anforderungen erfüllen. Dazu gehört die Mitgliedschaft im Apple Developer Program für zwei aufeinanderfolgende Jahre, wobei mindestens eine App eine Million Installationen in der EU erreicht, und das Bestehen der notariellen Prüfung. Diese Funktion wird später in diesem Jahr durch ein Software-Update verfügbar sein und es ist das erste Mal, dass Apple Benutzern ermöglicht, Apps direkt von Websites herunterzuladen.



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