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So passen CPU und Motherboard zusammen


Um Hardwareschäden und Systeminstabilität zu vermeiden, ist es wichtig, dass die richtige Zentraleinheit (CPU) und das richtige Motherboard zusammenarbeiten. Mit AMD und Intel lässt sich leicht erkennen, welche Prozessoren mit den jeweiligen Mainboard-Sockeln und Chipsätzen kompatibel sind. Wenn Sie ein neues System zusammenstellen oder einen vorhandenen PC aufrüsten, ist es wichtig zu überlegen, welche Teile funktionieren und diejenigen herausfiltern, die Probleme verursachen.


Beginnen Sie mit dem CPU-Sockel

Der Schlüssel zur Auswahl des richtigen Prozessors

So passen CPU und Motherboard zusammen

Der CPU-Sockel ist eine physische Verbindung auf Ihrem Motherboard, die es dem Mainboard und der gesamten angeschlossenen Hardware ermöglicht, mit dem Prozessor zu kommunizieren. Es handelt sich entweder um ein Pin-Grid-Array (PGA) oder ein Land-Grid-Array (LGA), wobei ersteres Pins auf der Hauptplatine hat und letzteres die Pins zum Sockel bewegt. Ein AMD-Prozessor passt physisch nicht auf einen Intel-Sockel und umgekehrt. Indem Sie online im Handbuch oder Modell Ihres Motherboards nachsehen, können Sie feststellen, welcher Sockel sich auf der Platine befindet. Intel-Prozessoren der 12., 13. und 14. Generation nutzen beispielsweise den Intel LGA 1700-Sockel.


Jeder Sockel verfügt über ein einzigartiges Pin-Layout und physikalische Abmessungen. Sie dürfen also nicht versuchen, einen inkompatiblen Prozessor zwangsweise auf den falschen CPU-Sockel zu stecken, ähnlich wie bei der Wahl zwischen DDR5- und DDR4-RAM. AMD-Prozessoren nutzen den AMD-AM4-Sockel für ältere Ryzen-Chips und AM5 für 7000-, 8000- und neuere Serien. Fortgeschrittenere und leistungsstärkere Prozessoren verwenden möglicherweise Sockel, die mit Standard-Consumer-Chips inkompatibel sind, wie z. B. sTR5 für AMD Ryzen Threadripper und FCLGA 2066 für Intel-CPUs der X-Serie.

Normalerweise ist der Prozessor die erste Komponente, für die man sich entscheidet, gefolgt vom Motherboard. Während der Rest des Sockels nicht wichtig ist, um das Motherboard mit dem Prozessor abzustimmen, kann der Chipsatz bestimmen, welche Prozessorgeneration mit dem Motherboard funktioniert, sofern einige Prozessorfamilien mit demselben CPU-Sockel kompatibel sind.

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Vergessen Sie nicht den Motherboard-Chipsatz

Mit der falschen CPU kommt man nicht weit

Gigabyte B650 Aorus Elite AX Ice-Chipsatz


Der CPU-Sockel ist eine physische Barriere, die verhindert, dass Sie den falschen Prozessor installieren. Derselbe Sockel kann jedoch für mehrere Prozessorgenerationen verwendet werden, und nicht alle Motherboards funktionieren mit jeder veröffentlichten CPU. Hier kommt der Chipsatz ins Spiel. AMD verwendete den gleichen AM4-Sockel für die Prozessoren der Serien AMD Ryzen 1000 bis 5000, aber die neuesten Motherboards, die für AMD Ryzen 5000-Prozessoren veröffentlicht wurden, werden AMD Ryzen 1000-Chips wahrscheinlich nicht unterstützen.

Motherboard-Hersteller listen auf ihrer offiziellen Website die von einem bestimmten Motherboard unterstützten CPUs auf. Wenn Sie diese Seiten besuchen, erhalten Sie einen vollständigen Überblick über alle Chips, mit denen Ihr Motherboard kompatibel ist. Bedenken Sie, dass bei einigen Motherboards möglicherweise eine neue BIOS-Version geflasht werden muss, um die Unterstützung für neuere Prozessoren freizuschalten. Die Vorgehensweise hierfür ist von Hersteller zu Hersteller (und manchmal auch von Motherboard zu Hersteller) unterschiedlich.

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So überprüfen Sie, welches Motherboard Sie haben

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Ein Bild zeigt eine auf einem Motherboard installierte AMD Ryzen 7 7800X3D-CPU mit einer Person im Vordergrund, die die Sockelkappe in der Hand hält.

Herauszufinden, welches Motherboard sich in Ihrem PC befindet, ist ein unkomplizierter Vorgang. Dies kann über das UEFI-BIOS des Motherboards, das installierte Betriebssystem oder einen Blick in das PC-Gehäuse erreicht werden. Dies sollte vor der Aufrüstung (oder dem Austausch) des Prozessors erfolgen, um sicherzustellen, dass der neue Chip problemlos mit dem älteren Motherboard funktioniert. Anhand der Modellnummer und des Herstellers des Motherboards können Sie schnell einen Blick auf den CPU-Sockel, den Chipsatz und die Liste der unterstützten Prozessoren werfen.

Wie beim Systemspeicher wird der Motherboard-Hersteller verschiedene Prozessoren testen, um die Unterstützung sicherzustellen. Wenn es auf der Motherboard-Supportseite aufgeführt ist, funktioniert es.


Worauf Sie beim Kauf eines Motherboards sonst noch achten sollten

Der CPU-Sockel und der Chipsatz sind wichtig, aber das Motherboard muss alle verschiedenen Teile unterstützen, die Sie anschließen möchten. Nicht alle Motherboards unterstützen PCIE 5.0-Flash-Speicher. Wenn Sie über ein verfügbares Laufwerk verfügen, benötigen Sie ein Motherboard mit einem dedizierten PCIe 5.0 M.2-Steckplatz, um die Laufwerksleistung nutzen zu können. Das Gleiche gilt für USB-Konnektivität, Lüfteranschlüsse, RAM-Unterstützung, Netzwerk und mehr. Wir haben außerdem fünf weitere Dinge zusammengestellt, auf die Sie bei einem neuen Motherboard achten sollten.



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