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Meta stellt seine Workplace-Enterprise-Plattform ab


Während es zu einem Zeitpunkt wie ein vielversprechendes Nebenangebot schien, hat Meta offensichtlich entschieden, dass eine Unternehmensplattform nicht Teil seiner zukünftigen Entwicklungs-Roadmap ist.

Meta hat heute bestätigt, dass es seine Workplace-Plattform abschaltet, bei der es sich im Wesentlichen um eine Version von Facebook handelt, die für die interne Kommunikation entwickelt und vom breiteren Web abgeschottet wurde.

Ursprünglich im Jahr 2015 als „Facebook at Work“ angekündigt und ein Jahr später öffentlich eingeführt, stellt Workplace alle üblichen Facebook-Funktionen auf einem internen System bereit, mit der Idee, die Schulungszeit für interne Tools für die Zusammenarbeit zu verkürzen Profis mit der Facebook-Oberfläche, mit der sie bereits vertraut sind.

Meta stellt seine Workplace-Enterprise-Plattform ab

Und es war relativ beliebt. Workplace erreichte im Jahr 2021 sieben Millionen zahlende Nutzer, ein Anstieg von 40 % gegenüber dem damaligen Vorjahr. Aber anscheinend hat sich diese Dynamik inzwischen verlangsamt, während Meta auch eine umfassende Überprüfung seiner Geschäftstätigkeit vorgenommen hat, um die Kosten zu senken.

Und innerhalb dessen wird Workplace jetzt gekürzt.

Laut Meta:

„Wir trennen Workplace von Meta, damit wir uns auf die Entwicklung von KI- und Metaverse-Technologien konzentrieren können, von denen wir glauben, dass sie unsere Arbeitsweise grundlegend verändern werden. In den nächsten zwei Jahren werden wir unseren Workplace-Kunden die Möglichkeit bieten, auf das Workvivo-Produkt von Zoom umzusteigen, den einzigen bevorzugten Migrationspartner von Meta.“

Wenn Sie also Workplace verwenden, haben Sie eine Weile Zeit, aber es ist bald nicht mehr verfügbar und wird schließlich vollständig entfernt.

Das bedeutet, dass Sie ein neues internes Kommunikationssystem erlernen müssen. Entschuldigung.

Für Meta besteht ein wesentlicher Vorteil der Umstellung darin, dass die Arbeitsplätze nicht mehr davon überzeugt werden müssen, dass die Nutzung sicher ist, und dass ihre proprietären Daten nicht gefährdet werden, was offenbar ein wesentliches Hindernis für eine breitere Akzeptanz darstellte.

Da verschiedene Schlagzeilen die Probleme bei der Datennutzung in der Vergangenheit hervorhoben, hatte Meta in manchen Fällen Schwierigkeiten, Unternehmenskunden ans Ziel zu bringen. Dies ist nun jedoch nicht mehr der Fall, und es muss auch nicht das Framework eines separaten Unternehmenssystems unterstützen, so dass es sich laut Ankündigung auf seine anderen Projekte konzentrieren kann.

Laut TechCrunch sieht der gemeldete Zeitplan für die Einstellung von Workplace vor, dass die Plattform bis September 2025 in Betrieb bleibt, dann bis Mai 2026 in den schreibgeschützten Modus wechselt und irgendwann danach vollständig heruntergefahren wird.

Also nochmal: Sie haben Zeit, aber Workplace ist auf dem Weg in das große Silicon Valley am Himmel.

Aber andererseits wird das Metaversum bis 2026 ohnehin das Schlüsselmedium für unsere gesamte Kommunikation sein. Rechts?



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